Dacia Striker

Einleitung

Bei entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen kann die Notruffunktion genutzt werden, um bei einem Unfall oder medizinischen Notfall automatisch oder manuell den Rettungsdienst (gebührenfreier Anruf) anzurufen, was die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts verkürzt.

Hinweis: Der Notruf ist betriebsbereit:

  • in Ländern, die über 4G-Telekommunikations-Infrastrukturen und damit verbundene, mit dem System kompatible Telematik-Rettungsdienste verfügen;
  • abhängig von der Netzabdeckung in der geografischen Region, in der das Fahrzeug betrieben wird.

Wenn Sie die Notruffunktion nutzen, um einen gesichteten Unfall zu melden, müssen Sie – sobald dies gefahrlos möglich ist – anhalten, damit der Notrufdienst die Position Ihres Fahrzeugs und damit den Unfallort lokalisieren kann.

Befolgen Sie in jedem Fall die lokalen Vorschriften.

tip

Benutzen Sie den Notruf nur, wenn Sie in einen Notfall verwickelt sind, wenn Sie Zeuge eines Unfalls sind oder wenn Sie sich krank fühlen.

1

Mikrofon.

2

Kontrollleuchte für Systembetrieb/-störung:

  • Rot: Funktionsstörung.
3

Kontrollleuchte für Systembetrieb:

  • Grün: betriebsbereit

(z. B. System und Netzwerk verfügbar, usw.);

  • Aus: nicht betriebsbereit

(z. B. Netzwerk nicht verfügbar o. ä.);

  • Grün blinkend: Anruf läuft.
4

Abdeckung.

5

Lautsprecher.

Ein Anruf läuft immer wie folgt ab:

  • Der Anruf bei der Notrufzentrale ausgelöst.
  • Daten im Zusammenhang mit dem Vorfall (Kennzeichen des Herstellers, Zeitpunkt des Anrufs, letzte Standorte, Fahrzeugrichtung usw.) werden gesendet.
  • Es findet eine Sprachkommunikation mit der Notrufzentrale statt.
  • Falls erforderlich werden die Notfalldienste alarmiert.

Es gibt zwei Notrufmodi:

  • Automatikmodus;
  • manueller Modus.

Automatikmodus

Wenn das System betriebsbereit ist, wird der Automatikmodus aktiviert.

Der Notruf wird bei einem Unfall, bei dem die Aktivierung einer Schutzfunktion (Gurtstraffer, airbag usw.) erforderlich war, automatisch ausgelöst.

warning

Bleiben Sie bei einem Unfall (wenn es die Örtlichkeit und die Verkehrslage zulassen) in der Nähe des Fahrzeugs, um ggf. den Anruf des Callcenters schnell beantworten zu können.

Manueller Modus

Um einen Anruf manuell zu tätigen:

  • Kurz auf die Klappe 4 drücken.
  • Nach unten führen.
  • Drücken Sie die Taste 6 „SOS“.

Wurde die Taste versehentlich gedrückt, können Sie den Anruf abbrechen, indem Sie die Taste 6 etwa zwei Sekunden lang gedrückt halten, bevor der Anruf mit dem Callcenter verbunden wird.

Sobald ein Anruf verbunden ist, kann dieser nur vom Callcenter beendet werden.

Betriebsstörungen

In einigen Fällen funktioniert die Notruffunktion möglicherweise nicht (z. B. bei niedrigem Ladestand der Batterie usw.).

Wenn das System eine Störung feststellt, wird die Warnleuchte 2 für mehr als 30 Minuten in Rot angezeigt. Wenden Sie sich so bald wie möglich an einen Vertragspartner.

tip

Das System arbeitet mit einer eigenen Batterie. Die Lebensdauer der Batterie beträgt etwa 4 Jahre (die Kontrolllampe 2 leuchtet rot auf, um Sie zu informieren).

Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.

warning

Um Ihre Sicherheit und den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems zu gewährleisten, müssen alle Arbeiten an der Batterie (Ausbau, Abklemmen usw.) von einem qualifizierten Fachmann ausgeführt werden.

Gefahr von schweren Verbrennungen oder Stromschlägen.

Halten Sie unbedingt die Austauschintervalle ein, die in den Wartungsunterlagen angegeben sind (nicht überschreiten).

Es handelt sich um eine Batterie eines speziellen Typs. Achten Sie beim Austausch darauf, eine Batterie des gleichen Typs einzusetzen.

Wenden Sie sich an einen Vertragspartner.

tip

Ohne die Notruffunktion ist das System nicht rückverfolgbar und wird nicht ständig überwacht. Daten werden automatisch und konstant gelöscht, und das System speichert nur die letzten drei Positionen des Fahrzeugs.

Daten werden nur im Falle eines Notrufs gesendet. Die an das Callcenter übermittelten Daten werden gemäß den Datenschutzgesetzen des Landes, in dem Sie sich befinden, behandelt. Das System speichert Aktivitätsverlaufsdaten nur für 13 Stunden.

Der Fahrzeughalter hat das Recht auf Zugang zu seinen Daten. Der Fahrzeughalter kann verlangen, dass die Daten korrigiert, gelöscht oder gesperrt werden.